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  • 2 Dezember 2011

    FDP für Europa und starken Euro

    (06.01.2012)

    Die Mitglieder der FDP im Landkreis Ebersberg haben sich in einer Versammlung mit der Schuldenkrise europäischer Länder und dem dazu in Gang befindlichen Mitgliederentscheid der FDP befasst. Zunächst erläuterte der Bundestagsabgeordnete und Bezirksvorsitzende der FDP in Oberbayern, Dr. Daniel Volk, Entstehungsgeschichte und Ursachen der derzeitigen Situation; dabei dürfe nicht nur Griechenland an den Pranger gestellt werden, da etwa auch Deutschland wie die meisten europäischen Staaten sich nicht an Verschuldungsgrenzen gehalten und die Risiken durch die Unterstützung der Käufe von Staatsanleihen erhöht hätten.

    Mit den aktuell geplanten Maßnahmen der europäischen Rettungsschirme EFSF und ESM gehe es darum, möglichst eine „Brandmauer“ um die gefährdeten Staaten zu ziehen. Die im kommenden Jahr anstehende Ablehnung oder Billigung des Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM sei an konkreten Forderungen auch der entscheidende Unterschied der Anträge im Mitgliederentscheid. Letztlich sei damit aber auch die grundsätzliche europapolitische Aussage verknüpft, ob die EURO-Staaten einzelne Mitglieder in kritischen Situationen unterstützen oder nicht.

    In der breiten und intensiven Diskussion bestand völlige Einigkeit über die Bedeutung des EURO und von Europa für Deutschland; aber es kamen naturgemäß auch wesentliche kritische Einwände zur Sprache, wie etwaige Auswirkungen auf die nationale finanz- und innenpolitische Stabilität, der marktwirtschaftliche Grundsatz, dass auch Staaten das Risiko ihrer Insolvenz tragen müssten oder Zweifel am Umfang und an der Wirksamkeit der vorgesehenen Maßnahmen.

    Daniel Volk, der die Linie des FDP-Präsidiums vertrat, räumte ein, dass auch der ESM keine Erfolgsgarantie biete, aber die Alternative der Insolvenz der gefährdeten Staaten mit unabsehbaren Auswirkungen auf die Banken in Deutschland und das internationale Finanzsystem nicht sehenden Auges akzeptiert werden könne.

    Der liberale Kreisvorsitzende Ewald Silberhorn vertritt die Linie des Parteipräsidiums für Antrag B, mahnte aber mit allgemeiner Zustimmung an, dass die Rahmenbedingungen der geplanten Maßnahmen ebenfalls eingehalten werden müssten, wie etwa Auflagen für die Staaten, welche eine Hilfe in Anspruch nehmen und der Ausschluss von EURO-Bonds, die große Nachteile speziell für Deutschland brächten. Hier sei auch in der Zukunft gerade die FDP gefordert.

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Renate Will


Renate Will
"Mein politisches Schwerpunktthema ist die Bildungs- und Sozialpolitik. Begonnen hat mein Interesse in den 1970er Jahren, als ich den Vorsitz des Vereins für "Vorschulpädagogik auf dem Lande" in Zorneding übernahm - eine Position, die ich acht Jahre lang mit großem Engagement innehatte. Während dieser Zeit wurde mir bewusst, wie wichtig frühkindliche Bildung ist, denn zu keiner Zeit sind Kinder so neu- und wissbegierig und auch so aufnahmefähig. Die Kinder brauchen besonders im Vorschulalter und während ihrer Grundschulzeit beste Lernbedingungen, um ihr  kreatives und intellektuelles Potenzial ganz entfalten zu können.

Hierfür setze ich mich im Landtag besonders ein."

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