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  • FDP-Abgeordnete kritisiert Lage für Asylsuchende in Ungarn

    (09.02.2012) Heute beschäftigt sich das Europäische Parlament mit der aktuellen Situation in Ungarn. Die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch betrachtet die Lage der Asylsuchenden mit Sorge. Seit Ungarn 2010 ein neues Asylgesetz eingeführt hat, habe sich die Lage von Asylsuchenden erheblich verschlechtert.
UNHCR und das ungarische Helsinki Komitee haben in der Vergangenheit mehrfach die unmenschliche Behandlung von Antragstellern festgestellt. Systematische Inhaftierungen von Minderjährigen und Familien, sowie die physische und psychische Misshandlung bis hin zur Zwangseinnahme von Medikamenten seien an der Tagesordnung. "Wir sprechen hier also keinesfalls von Einzelfällen", sagte die integrationspolitische Sprecherin der FDP im Europäischen Parlament.

Hirsch: "Hinzu kommt, dass sowohl das deutsche Innenministerium als auch die Europäische Kommission Kenntnis darüber haben, aber nichts dagegen tun. Erst kürzlich veranlasste Innenminister Friedrich die Abschiebung syrischer Deserteure von Bayern nach Ungarn. Die Kommission, die für die Einhaltung europäischer Gesetze - darunter geltendes Asylrecht - verantwortlich ist, schweigt. Diesen systematischen und andauernden Verstoß gegen Menschenrechte und geltendes Asylrecht dürfen wir nicht dulden. Die EU muss Zähne zeigen: Sie kann und muss in solchen Fällen ein Vertragsverletzungsverfahren in die Wege leiten."

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Renate Will


Renate Will
"Mein politisches Schwerpunktthema ist die Bildungs- und Sozialpolitik. Begonnen hat mein Interesse in den 1970er Jahren, als ich den Vorsitz des Vereins für "Vorschulpädagogik auf dem Lande" in Zorneding übernahm - eine Position, die ich acht Jahre lang mit großem Engagement innehatte. Während dieser Zeit wurde mir bewusst, wie wichtig frühkindliche Bildung ist, denn zu keiner Zeit sind Kinder so neu- und wissbegierig und auch so aufnahmefähig. Die Kinder brauchen besonders im Vorschulalter und während ihrer Grundschulzeit beste Lernbedingungen, um ihr  kreatives und intellektuelles Potenzial ganz entfalten zu können.

Hierfür setze ich mich im Landtag besonders ein."

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